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Basmati Reis – Herkunft und Eigenschaften

Basmati Reis stammt ursprünglich aus Afghanistan, das beste Anbaugebiet findet man im Kaschmirtal am Fuße des Himalayas. Es handelt sich um einen Langkornreis mit einem typischen aromatischen Duft. Das Wort Basmati bedeutet übrigens auf Hindi „Duft“. Der Geschmack ist leicht nussig. Für diese Sorte existiert eine Art „Reinheitsgebot“, nämlich der Code of Practice on Basmati. Dieser schreibt vor, dass das Reiskorn mindestens 6,5 mm lang sein muss und höchstens sieben Prozent Fremdreis enthalten darf. Eine Basmatisorte, die diese Anforderungen sogar übertrifft, ist 1121 Pusa Basmati.

Wofür wird Basmatireis verwendet?

Früher wurde der Reis hauptsächlich in orientalischen Speisen verwendet, in den letzten Jahren wird er immer häufiger auch in der europäischen Küche verwendet. Er passt ganz besonders gut zu Currygerichten und zu gefüllten Paprika. Der Reis eignet sich auch zur Herstellung einer Paella. Darüber hinaus ist er der optimale Begleiter für diverse Fleisch-, Fisch und Gemüsegerichte.

Basmati Reis

Foto: Gloria Cabada-Leman Flickr.com (CC BY 2.0)

Gesundheitliche Aspekte von Basmati Reis

Von diesem weißen Reis wurde die Schale entfernt, was ihm natürlich einige wichtige Inhaltsstoffe kostet. Trotzdem ist das Korn immer noch sehr wertvoll und vielen anderen Stärkelieferanten überlegen.
Zunächst einmal ist der Glykämische Index von Basmati Reis niedriger als von Kartoffeln und Nudeln. Dieser Index ist ein Maß für die Wirkung eines Nahrungsmittels auf den Blutzuckerspiegel. Durch den hohen Anteil an komplexen Kohlenhydraten erfolgt eine sehr langsame Verdauung, so dass das Hungergefühl erst später eintritt.

Basmati Reis enthält alle essentiellen Aminosäuren. Diese sind die kleinsten Bausteine von Eiweiß. Einige der 20 Aminosäuren kann der Körper selbst herstellen, das trifft bei den sogenannten essentiellen Aminosäuren nicht zu. Diese müssen von außen zugeführt werden. Unter diesem Gesichtspunkt ist Reis ausgesprochen wertvoll.
Der Kaliumgehalt ist sehr hoch und der Natriumgehalt gering. Beide Stoffe beeinflussen den Blutdruck. Kalium kurbelt den Stoffwechsel an und wirkt harntreibend, was den Blutdruck senkt. Positiv auf den Blutdruck wirkt sich der niedrige Natriumgehalt (Kochsalz) aus. Magnesium ist für die Nerven sehr wichtig, Eisen ist ein wichtiger Blutbestandteil.
Die Vitamine der B-Gruppe sind besonders stark im Reis vertreten, vor allem B1, B2 und B2, außerdem Vitamin E. Das Vitamin B3 ist an vielen Vorgängen beteiligt, unter anderem auch an der Fettverbrennung.

100 g ungekochter Basmati Reis enthält folgende Nährstoffe:

  • Energie: 354 kcal oder 1482 kJ
  • Fett: 0,9 g, davon sind 0,3 g gesättigte Fettsäuren
  • Kohlenhydrate: 78 g, davon0,3 g Zucker
  • Eiweiß: 9 g
  • Ballaststoffe: 2,2 g

Basmati Reis günstig online kaufen

Basmatireis ist eine sehr beliebte Reissorte und dementsprechend gibt es ihn in jedem Markt und Onlineshop zu kaufen. Die Preis- und Qualitätsunterschiede sind dabei sehr groß. Interessenten, die den Reis günstig und in einer hohen Qualität bestellen wollen, wenden sich am besten an Amazon.de.

Zubereitung: Basmati Reis kochen

Dem Reisfreund stehen hier verschiedenen Möglichkeiten zur Verfügung.

Ohne eine größere Anschaffung, da jeder die Teile ohnehin im Haushalt hat, funktioniert die Herstellung im Kochtopf nach der Quellmethode. Zunächst den Basmati Reis zweimal durchwaschen. Für diesen Reis genügt die eineinhalbfache Menge an Wasser. Diese zusammen mit dem Reis in den Kochtopf geben. Nun den Reis zunächst zehn Minuten einweichen, dann den Herd auf höchste Stufe einschalten und den Reis aufkochen. Danach den Herd zurückschalten, den Decke auflegen. Der Reis benötigt jetzt nur noch 15 Minuten, bis die gesamte Flüssigkeit aufgesogen ist. Vor dem Servieren noch ein Stück Butter zugeben.

Diese Sorte eignet sich auch gut zum Dämpfen. Den Reis zunächst zweimal waschen Schneller geht es, wenn der Reis zuvor vorgekocht wird. Dazu einfach die doppelte Menge an Wasser in den Topf füllen und den Reis etwa 5 Minuten kochen lassen. Danach abgießen und in den Bambusdämpfer einfüllen. Dieser muss zuvor mit einem Baumwolltuch oder mit Salatblätter ausgelegt werden. Den Reis mit einer Gabel ein wenig auflockern, damit der Dampf sämtliche Reiskörner erreicht. Der Topfboden muss mit etwa 1 Zentimeter Wasser bedeckt sein. Den Bambuskorb schließen und den Reis etwa 20 Minuten dämpfen.

Die Zubereitung im Reiskocher ist einfach und der Koch muss brauch sich um den Reis kaum zu kümmern.
Am schnellsten geht es im Mikrowellen Reiskocher. Den Reis zuvor zweimal durchwaschen und danach die eineinhalbfache Menge Wasser zugeben. Den Deckel aufsetzen und zwischen 600 und 800 Watt in die Mikrowelle stellen. Nach 15 Minuten ist der Reis fertig.

20 Minuten benötigt der Basmati Reis im elektrischen Reiskocher. Auch hier wieder den Reis waschen und mit dem Wasser das Gerät einschalten. Wenn der Reis fertig ist, halten die meisten Geräte sogar den Reis noch einige Zeit warm.
Der Persische Reiskocher stellt Reis wie oben beschrieben her. Wichtig ist nur, das die Bräunungsstufe 1 gewählt wird. Manche Genießer wollen den Reis mit einer Kruste (Tahdig). In diesem Fall muss das Rädchen auf vier gestellt werden.