Skip to main content

Risotto Reis – Herkunft und Eigenschaften

Bei diesem Reis handelt es sich um bestimmte Reissorten, die für das klassische italienische Reisgericht verwendet werden. Ein typischer Risotto Reis ist Carnaroli. Dabei handelt es sich um ein Mittelkornreis. Diese Sorte ist verhältnismäßig neu, denn sie entstand 1945 durch Kreuzung der Sorten Vialone und Lencino und gilt heute als die beste italienische Reissorte. Ein typisches Anbaugebiet für diesen Reis ist Piemont. Das Reiskorn hat einen sehr hohen Stärkegehalt. Dadurch bleibt der Reis zwar bissfest, ist aber trotzdem cremig.

Wofür wird Risotto Reis verwendet?

Risotto Reis

Foto: Matthias Rhomberg Flickr.com (CC BY 2.0)

Der Reis wird natürlich in erster Linie zu Risotto verarbeitet.

Gesundheitliche Aspekte von Risotto Reis

Der hohe Stärkegehalt macht den Reis nicht nur cremig, sondern auch sehr bekömmlich. Die komplexen Kohlenhydrate werden von den Verdauungsenzymen nur langsam aufgespalten, der Blutzuckerspiegel wird dabei kaum belastet.
Reis ist ein guter Eiweißlieferant. Vor allem enthält er den größten Teil der essentiellen Aminosäuren, mit denen der Körper sein Gewebe aufbaut. Diese Eiweißstoffe müssen zugeführt werden, der Körper kann sie nicht selbst aufbauen.
Für die Gesunderhaltung des Körpers bedeutsam ist der hohe Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen. Besonders der Gehalt an Kalium ist für Abnehmwillige wichtig. Dieses Mineral regt den Stoffwechsel an und wirkt harntreibend. Diese Eigenschaft hilft auch den Blutdruck senken. Die Vitamine der B-Gruppe, die im Risotto Reis enthalten sind, wirken sich positiv auf die Nerven aus.

Folgende Nährstoffe enthält 100 g ungekochter Risotto Reis:

  • Energie: 362 kcal oder 1543 kJ
  • Fett: 0,6 g, davon sind 0,1 g gesättigte Fettsäuren
  • Kohlenhydrate: 87,6 g, davon sind 0,2 g Zucker
  • Eiweiß: 7 g

Risotto online günstig kaufen

Risotto Reis gehört zu den beliebtesten Reissorten und dementsprechend groß ist das Angebot im Internet. Allerdings sind die Qualitätsunterschiede sehr groß und wer einen Risotto kochen will, der diesen Namen auch verdient, der sollte besser auf Qualität achten. Amazon.de bietet einen qualitativ hochwertige Risotto Reis an. Wer ihn zunächst einmal ausprobieren möchte, der kann eine kleine Packung bestellen.

Zubereitung: Risotto Reis kochen

Die Zubereitung von Risotto lehnt sich an die Quellmethode an, doch gibt es entscheidende Unterschiede.
Es wird zum Quellen kein Wasser, sondern Brühe (und eventuell Wein) verwendet, außerdem sind noch Zwiebeln nötig.
Die Zwiebeln müssen zunächst klein geschnitten und im Topf mit ein wenig Olivenöl angebraten werden. Nun den Reis hinzugeben und glasig werden lassen. Dabei immer umrühren. Der Reis kann mit Weißwein abgelöscht werden, das ist aber nicht unbedingt nötig. Jetzt etwas Gemüse- oder Fleischbrühe hinzugeben und ständig rühren. Wenn die Flüssigkeit vom Reis aufgesaugt wurde, kommt wieder Brühe hinzu. So geht es weiter bis der Reis gar ist. Benötigt wird normalerweise die doppelte Menge an Flüssigkeit.
Wenn der Risotto fertig ist eine Hand voll frisch geriebener Parmesan hinzugeben und sofort servieren. Der Risotto lässt sich in vielen Varianten herstellen. So kann der Koch den Anteil an Zwiebeln erhöhen, Schinken hinzugeben oder ihn mit Tomatenmark verfeinern. Der Fantasie sind hier beim Risotto Reis keine Grenzen gesetzt.

Risotto Reis Rezepte: Ossobuco con Risotto Milanese

Ein klassisches Rezept aus der italienisches Küche. Wem die Kalbshaxe zu teuer ist, der kann auch Beinscheiben vom Rind benutzen. Ist nicht ganz so klassisch, aber trotzdem köstlich.

Zutaten für 4 Personen:

Für das Ossobuco

  • 4 Beinscheiben vom Kalb (oder 2 vom Rind)
  • 1 El Mehl
  • Einen Schuss Olivenöl
  • Butterschmalz
  • Pfeffer
  • ¼ l Fleischbrühe
  • 2 Zwiebeln
  • 200 g Möhren
  • 200 g Staudensellerie
  • 2 kleine Büchsen Tomaten
  • 100 ml Weißwein

Gremolata:

  • 20 g Pinienkerne
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Basilikum

Risotto Milanese:

  • 200 g Risotto Reis
  • 1 Zwiebel
  • 30 g Butter
  • 150 ml Weißwein
  • 400 ml Fleischbrühe
  • 2 bis 3 Safranfäden
  • 40 g Parmesan

 

Die Beinscheiben mit Mehl bestäuben und in einen großen Topf geben. Das Gemüse klein Schneiden und zusammen mit der Fleischbrühe und den Tomaten in einen Topf geben. Den Deckel aufsetzen und bei kleinerer Flamme etwa 2 Stunden schmoren. Wer das Gemüse mit ein wenig mehr Biss möchte, der kann dieses auch erst nach einer Stunde hinzugeben. Wer es eilig hat, der kann auch den Schnellkochtopf verwenden. In diesem Fall ist das Ossobuco innerhalb einer halben Stunde gar.

Für die Gremolata die Pinienkerne in einer Pfanne rösten. Die Zitrone dünn schälen und die Schale in kleine Streifen schneiden. Den Knoblauch zerdrücken und das Basilikum klein schneiden. Alles miteinander vermischen. Wenn das Ossobuco fertig ist, die Gremolata über das Gericht streuen.
Das Risotto wie oben beschrieben zubereiten. Der einzige Unterschied ist, dass der Safran in der Fleischbrühe aufgelöst wird, die sich sofort gelb färbt.